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Für Kurzentschlossene bietet der Verein Betzdorfer Geschichte noch ganz wenige Plätze für seine Fünf-Tages-Fahrt vom 10.-14. Mai nach Thüringen an (auch für Nichtmitglieder). Informationen sind zu erhalten und Anmeldungen können vorgenommen werden unter: 2741 - 24566 oder 02741 – 22904. Ein umfangreiches Ausflugsprogramm und einige Besichtigungen sind vorgesehen. Auf dem Programm stehen: Besichtigungen im Kalibergwerk Merkers, dem Bahnbetriebswerk Meinungen, einer Glasbläserei in Lauscha, der Feengrotte in Saafeld, der Rotkäppchen–Kellerei in Freyburg, des Panoramamuseums am Kyffhäuser und der Gedenkstätte in Buchenwald. Außerdem sind Aufenthalte in Meiningen, Freyburg, Bad Frankenhausen, Rudolstadt, Weimar, Oberhof, Eisenach und auf dem Rennsteig vorgesehen. |
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Eisenbahn war Betzdorf – Betzdorf war die Eisenbahn, das wurde während einer Veranstaltung des Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV) im Altenzentrum wieder ganz deutlich. Der Saal war fast gefüllt mit Betzdorfern, die mal wieder die Bedeutung der Eisenbahn für Betzdorf erleben wollten. Interessant war auch, dass Personen die nicht aus Betzdorf stammten vorsichtig fragten, ob sie sich denn auch informieren könnten über die hiesige Eisenbahn-Vergangenheit. In Lesungen behandelte Heinz Stock die Geschichte der Eisenbahnersiedlung Gäulenwald bis zu ihrem Übergang in privaten Besitz, Elke Mies beschrieb in ihrem Beitrag den Wandel der Stadt der Bahnübergänge zur Stadt der Brücken. Betzdorf hatte im Stadtgebiet vier Bahnübergänge, von denen der erste bereits 1894 geschlossen wurde. Ein starker Umbruch zeichnete sich 1980 mit der Elektrifizierung ab, die in der Lesung von Rainer Müller behandelt wurde. Die Folge war: Züge bewältigten wesentlich längere Strecken und beispielsweise verlor der Rangierknotenpunkt Betzdorf seine Bedeutung. Während der Lesung wurden immer wieder themenbezogen Fotos dazu gezeigt. Eine vom BGV-Vorsitzenden Ernst-Helmut Zöllner zusammengestellte Bilderzusammenstellung zeigte die wechselvolle Geschichte des Bahnhofsgebäudes in Betzdorf. 2. Vorsitzender Klaus Klein erläuterte die Bilder von der Eröffnung 1861, der Bedeutung in den beiden Weltkriegen, den Umbauten, der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem erst 14 Jahre späteren Aufbau des heutigen Gebäudes bis zum heutigen Tag. Die zahlreichen Besucher äußerten den Wunsch, einen solchen Beitrag bald noch einmal zu hören und zu sehen.
Unser Foto links zeigt die Aktiven (v.l.): Heinz Stock, Elke Mies, Rainer Müller, Klaus Klein und Ernst-Helmut Zöllner. Fotos: BGV |
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Gewinner des Kalenderrätsels "Wat es dat da?" per Los ermittelt
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Am Mittwoch, dem 9. November gedachte die Stadt Betzdorf in Zusammenarbeit mit dem Verein Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV), der Bertha-von-Suttner-Realschule plus und Karl-Heinz Dorka den Gräueltaten der Reichspogromnacht 1938. Der BGV hat aus dieser Zeit in Betzdorf berichtet und den Leidensweg der über 40 Betzdorfer Bürgerinnen und Bürger mit jüdischem Glauben berührt, von denen über 20 den Holocaust nicht überlebt haben. Die Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner Realschule plus hatten sich dazu mit dem BGV zusammen die Verfolgung der Familie Tobias aus der Siegstraße vorgenommen und schilderten, dass alle Familienmitglieder in unterschiedlichen KZ ermordet wurden. Karl-Heinz Dorka umrahmte die Gedenkveranstaltung musikalisch. Das Erinnern an die Reichspogromnacht wurde mit einem kurzen Gedenken an der Rosette am Übergang Viktoriastraße zur Bahnhofstraße still beendet. |
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BGV-Heimatkalender 2012: 27. Ausgabe, über 50 Fotos, auch in bunt mehr dazu hier !
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Anfang Juni wurde beim Ausschachten auf dem Siegparkplatz wieder einmal ein Relikt aus der Kriegszeit gefunden, eine amerikanische 50-Kilogramm-Bombe, die nicht detoniert war. Der Verein Betzdorfer Geschichte setzte sich sofort mit dem Kampfmittelräumdienst in Verbindung und erbat sich diese Bombe nach ihrer kompletten Entschärfung als Ausstellungsstück für ein Betzdorfer Museum. Es klappte und die Mitarbeiter aus Koblenz brachten dem Geschichtsverein die Bombe zurück. Von dieser Bombenart waren am 12. März 1945, einem der großen Angriffe auf Betzdorf, 2.978 Stück von der 8th US Air Force abgeworfen worden. Allein an diesem Tag starben 61 Menschen und Hohenbetzdorf versank fast komplett in Schutt und Asche. Weitere etwa 750 Bomben unterschiedlicher Stärke, bis zu 250 Kilogramm, sollten eigentlich den Eisenbahnknoten Betzdorf treffen, trafen aber in hohem Maße Privathäuser. Frank Bender vom Kampfmittelräumdienst, der auch die Entschärfung im Juni vorgenommen hatte, weiß nicht mehr wie oft er und seine Kollegen bereits Blindgänger in Betzdorf entschärft haben. Zu einer Ausstellung vor fünf Jahren hatte er schon einmal dem BGV entschärfte Bomben zur Verfügung gestellt.
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Foto: BGV |
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Der BGV hofft, dass er wahrscheinlich bald über ein eigenes Haus verfügt und in einem Betzdorfer Museum würde natürlich eine Abteilung die Kriegstage des Zweiten Weltkriegs in Betzdorf berücksichtigen. Wir werden weiter sammeln und bestimmt irgendwann auch ein Haus eröffnen können. Auf dem Foto hat Frank Bender (2. von rechts) vom Kampfmittelräumdienst die vor einigen Wochen auf dem Siegparkplatz gefundene Bombe wieder zurück gebracht. Die BGV-Vorstandsmitglieder (von links) Hans Schmidt, Ernst-Helmut Zöllner, Klaus Klein und Heinz Stock sind froh über ein solches Relikt aus schlimmen Kriegstagen in Betzdorf. |
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"Wallmenroth entdecken" am 18.Juni 2011
Bericht hier.
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22.Infofahrt ins Dreiländereck D - CH - F vom 25. bis 29.Mai 2011
Bericht hier.
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Betzdorf feiert sein 125-jähriges Bestehen als selbständige Bürgermeisterei, später nannte man sich Amt und heute Verbandsgemeinde Betzdorf. Dies war Grund genug für den Betzdorfer Geschichte e.V., zu versuchen, diese Zeit mit einer Fotoausstellung zu dokumentieren. Nun ist es kaum möglich, zahlreiche Fotos von 1886 zu präsentieren, aber viele sehr alte und ältere Aufnahmen zeigen den Wandel der Zeit im Amt Betzdorf. Auf 37 Flächen zeigte der BGV 330 Fotos zu 16 unterschiedlichen Themen. Selbstverständlich waren als Themen vertreten: Bergbau, Eisenbahn, Industrieentwicklung, Handel und Gewerbe, Betzdorfer Vereine aus Kultur und Sport, Kirchengemeinden und Schulen, Kriegszeiten und Stadtwerdung sowie alle Außengemeinden. Zwischendurch wurde immer wieder auch der BGV-Film „Betzdorf – Bergbau – Bahn – Bewegte Zeiten“ gezeigt. Außerdem hielt der BGV erstmals interessante Ausstellungsstücke im Barbarasaal bereit. Dazu zählten z.B. das Läutewerk der letzten Betzdorfer Dampflok, die heute in Lichtenfels/Franken saniert wird oder der Olympia-Anzug von Hans-Jürgen Orthmann für die Olympiade Moskau 1980. Der Langstreckenläufer war nominiert und eingekleidet, konnte damals aber nicht teilnehmen, da zahlreiche westliche Staaten ihre Teilnahme wegen des Einmarsches der Sowjetunion in Afghanistan ablehnten. Alle sehr zahlreichen Besucher konnten an einem Geschichtswettbewerb teilnehmen und Veröffentlichungen des BGV erwerben. Neben der örtlichen Politprominenz besuchte auch der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Dr.Markus Merk unsere Ausstellung und trug sich neben den Unterschriften des Landrats Michael Lieber und des Bürgermeisters Bernd Brato in unser ausgelegtes Gästebuch ein.
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Grenzwanderung (Teil 4) am 16.April 2011
Kurz-Bericht hier
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Die Pfarrkirche „Maria Königin“ in Bruche besichtigte jüngst der Verein Betzdorfer Geschichte. Zum Auftakt einer kleinen Besuchsreihe, die möglichst in alle Betzdorfer Kirchen führen soll, erläuterte Vorstandsmitglied Heinz Stock sehr eindrucksvoll die Geschichte des Sakralbaues. Von der Expositur der Muttergemeinde „St.Ignatius“ über die Pfarrvikarie und Bildung der selbstständigen Pfarrgemeinde bis hin zum Bau der Pfarrkirche und der Bildung der Seelsorgeeinheit Betzdorf/Bruche/Scheuerfeld spannte sich der Bogen, den Stock in seinem Vortrag ansprach. Wie im Bau und der Architektur der Kirche selbst gibt es auch in den zahlreichen Glasfenstern sehr viele Auffälligkeiten und Symbole, die sich dem oberflächlichen Betrachter kaum erschließen. Pastor Georg Koch half den zahlreich erschienenen Besuchern mit einem sehr kenntnisreichen Vortrag, dass sich die Fenster dem Betrachter erschließen konnten. Die Symbolkraft des fünfteiligen, umlaufenden Fensterbandes (Huldigung an Maria) ist enorm und wurde von Koch eindrucksvoll vertieft. Und weil das Abendlicht durch die bunten Gläser in die Kirche drang, erhielten die Gäste einen lehrreichen, informativen Abend in stimmungsvoller Atmosphäre geboten, der Lust machte auf eine Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe...
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Fast schon andächtig lauschten die Besucher den Vorträgen von Heinz Stock und Georg Koch. Durch die Abendsonne entstand eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. (Fotos: EHZ, GB) |
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Nr.5 der BGV-Schriftenreihe "Betzdorfer Geschichte(n)" wurde veröffentlicht
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"EISENBAHN IN BETZDORF –
Jahrzehntelang das Rückgrat" Das Buch ist zu erwerben in der Elefanten-Apotheke, in den Buchhandlungen MankelMuth, im Bahnhof Betzdorf, in der Mayerschen Buchhandlung (Siegen, Bahnhofstr.), sowie bei den BGV-Vorstandsmitgliedern zum Preis von 12,50 Euro. Alternativ kann es unter eMail: BetzdorferGeschichte@t-online.de für 14,00 Euro (einschl. Versand) bestellt werden. mehr dazu hier ! |
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Nachtrag zur 21.Infofahrt nach Luxemburg
Die "Widdebierger" aus Betzdorf/Luxemburg haben über 200 Fotos ins Netz gestellt, einsehbar unter
http://widdebierger.betzdorf.lu/Visite%20betzdorf%20web/index.html
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Betzdorfs Entwicklung in Ton und Bild - Erstmals versuchte der Betzdorfer Geschichte e.V. in einem Film diese Zeitreise darzustellen. Das Cover wurde von Jennifer Horn erstellt. Der Titel „Betzdorf Bergbau Bahn Bewegte Zeiten“ spiegelt bereits etwas vom Inhalt wider. Der Vorsitzende Ernst-Helmut Zöllner hatte die Idee und seit Januar 2010 arbeitet der BGV an dem neuen Projekt. In einer Klausurtagung, an der bereits die Regisseurin Petra Seiler teilnahm, grenzten 20 BGV-Mitglieder die möglichen Inhalte ein. Das alles wurde näher konkretisiert und Petra Seiler, Heinz Stock und Zöllner entwickelten ein Konzept, aus dem Petra Seiler ein detailliertes Drehbuch entstehen ließ. Zahlreiche Vereine und Privatpersonen stellten alte Filme zur Verfügung, die leider nur zum Teil genutzt werden konnten, da nicht mehr alle zu digitalisieren waren. Die zahlreichen Fotos, die dann herangezogen werden, wenn es keine beweglichen Fotos mehr gibt, stammen aus dem Archiv Zöllner und dem BGV-Archiv. Außerdem fuhr die Filmmannschaft aus Regisseurin Petra Seiler, Kameramann Janosch Götze und den Tonleuten Harald Keymer und Kordian Wodora, begleitet von Heinz Stock und Ernst-Helmut Zöllner zwei Tage durch Betzdorf, um möglichst viele Bilder einzufangen. Die „Luftaufnahmen“ wurden sehr preisgünstig erreicht, nämlich von der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr mit Jugendwart Oliver Pfeifer. Eineinhalb Stunden filmte Kameramann Götze in luftiger Höhe von 32 Meter. Was sollte nun in einen Film mit 35 Minuten Länge aufgenommen werden ? Das fragte sich die Mannschaft. Im Titel ist schon einiges genannt und so zeichnet der Film die Geschichte Betzdorfs nach: ausgehend vom Bergbau, der Erschließung durch die Bahn, dem industriellen und gewerblichen Aufschwung, der Übernahme von Gelände anderer Gemeinden, dem enormen Einwohnerzuwachs bis zur größten Stadt des Kreises Altenkirchen, auch die schlimmsten Stunden und den dann folgenden Wiederaufbau, die kulturelle Entwicklung, den strukturellen Wandel sowie den Ausbau des Dienstleistungsbereichs und des Schulstandorts. Sechs gestandene Betzdorfer haben Fragen zu einzelnen Bereichen beantwortet und wurden dabei live gefilmt. Es sind Bürgermeister Bernd Brato (Stadtentwicklung/Industrie), Willi Fick (Eisenbahn), Florian Geldsetzer (Bergbau), Mario Görög (Einzelhandel), Dr. Gerhard Hermann (Schulentwicklung) und Bernd Rödder (Kultur/Vereine). Der Film kann aber nur als Skizzensammlung angesehen werden, die zwar einen Überblick gibt, aber keineswegs als umfassende Darstellung angesehen werden darf. Schon jetzt bietet der BGV zu einzelnen Themen besondere Bildvorträge an, die ein Film dieser Länge nicht liefern kann. Am Donnerstag, den 9. Dezember zeigte der BGV den Film in der Stadthalle in einer Uraufführung einer großen Anzahl von Interessierten. Der BGV hat diese DVD nur herausgeben können, dank eines Sponsorings durch die RWE AG und wird deshalb für nur 19,50 € angeboten. Ob das gesteckte Ziel mit der DVD erreicht wird, werden dann die Zuschauer entscheiden. |
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Vom Kalender 2008 gibt es leider keinen mehr ... Mancher sucht nach einem netten Geschenk für ein Familienmitglied oder einen ehemaligen Betzdorfer. Da ist sich der Betzdorfer Geschichte e.V. sicher: Mit einer seiner Veröffentlichungen kann man nicht falsch liegen. Noch sind von fast allen Publikationen einige Exemplare, zum Teil allerdings nur noch wenige, vorhanden:
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