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Unsere Informationsfahrten
23.Info-Fahrt nach Büdingen (Hessen) am 3.Dezember 2011
22.Info-Fahrt nach Donaueschingen vom 25. bis 29.Mai 2011
21.Info-Fahrt nach Betzdorf/Luxemburg am 18.September 2010
20.Info-Fahrt nach Freiberg/Seiffen/Erfurt vom 4. bis 6.Dezember 2010
19.Info-Fahrt nach Liebenscheid (Fa.Fuhrländer) am 6.Oktober 2010
18.Info-Fahrt nach Hamm und Marienthal am 5.Juni 2010
17.Info-Fahrt nach Mecklenburg-Vorpommern vom 6. bis 10.Mai 2010
17a. Info-Fahrt nach Kaub am 21.August 2010
16.Info-Fahrt nach Bad Münster am Stein am 5.Dezember 2009
15.Info-Fahrt nach Enspel/Stöffel am 17.Oktober 2009
14.Info-Fahrt nach Oberbayern vom 21. bis 24.Mai 2009
13.Info-Fahrt nach Friesenhagen am 9.Mai 2009
12.Info-Fahrt nach Michelstadt am 6.Dezember 2008
11.Info-Fahrt nach Marienstatt am 28.Juni 2008
10.Info-Fahrt nach Berlin vom 14. bis 17.Mai 2008
9. Info-Fahrt nach Idstein/Ts. am 2.Dezember 2007
8. Info-Fahrt nach Daaden am 9.Juni 2007
7. Info-Fahrt nach Dresden vom 10. bis 13. Mai 2007
6. Info-Fahrt nach Oberfranken vom 19. bis 21.Mai 2006
5. Info-Fahrt nach Steinebach (Besucher-Bergwerk "Bindweide") am 2. Juli 2005
4. Info-Fahrt nach Sinsheim (Auto-/Technikmuseum) und Heidelberg am 21. Mai 2005
3. Info-Fahrt nach Gebhardshain (Heimatmuseum) am 15. Februar 2005
2. Info-Fahrt nach Nürnberg (DB-Verkehrsmuseum, Christkindlesmarkt) am 11. Dezember 2004
1. Info-Fahrt nach Bonn (Haus der Geschichte) am 26. Juni 2004
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2. Informationsfahrt am 11.12.2004 ins DB-Verkehrsmuseum in
Nürnberg Weihnachtliche Stimmung und ein Gang auf den Pfaden der Betzdorfer Geschichte, so weilten 50 Teilnehmer der 2. Informationsfahrt des Betzdorfer Geschichte e.V. frohgelaunt in Nürnberg. Alle Teilnehmer wussten, dass die Betzdorfer Geschichte untrennbar mit der Eisenbahn verbunden ist. Daher war es selbstverständlich, dass die Geschichte der Bahn im Verkehrsmuseum Nürnberg genau besichtigt wurde. Eine informative Führung erlaubte die Möglichkeit, alle offenen Fragen zu klären, auch wenn es einen Wermutstropfen gab: Wegen der Umbauarbeiten im Museum war die Fahne der Königlichen Hauptwerkstätte Betzdorf aus dem Jahr 1900 nicht zu besichtigen. Das tat aber der Freude keinen Abbruch und Reiseleiter Hans Schmidt hatte alles bestens im Griff, so dass auf dem Christkindlesmarkt auch noch ein Glühwein getrunken werden konnte.
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3. Informationsfahrt zum Heimatmuseum Gebhardshain und der Sonderausstellung „Basalt und Eisenerz im Gebhardshainer Land“ am Dienstag, d. 15. Februar 2005 In die Zeit der Vorfahren versetzt fühlten sich viele der über 30 Mitglieder des Betzdorfer Geschichte e.V., die die Ausstellung „Basalt und Eisenerz im Gebhardshainer Land“ im Museum Gebhardshain besuchten. Max Reifenhäuser, Vorsitzender der Heimatfreunde Gebhardshain, gab den Betzdorfern einen ausführlichen Überblick über die Entstehung der Basalt- und Erzgruben, die harten Arbeitsbedingungen in dieser Zeit, die Transportmöglichkeiten für die geförderten Produkte einschließlich der dadurch bedingten Entstehung der Westerwaldbahn und schließlich bis zum Untergang und der Einstellung der Gruben. Die Ausstellung zeigte zahlreiche Dokumente, Fotos und Arbeitsutensilien der Bergleute. Auch der ständige Ausstellungsteil des Museums fand bei den Besuchern aus Betzdorf großen Anklang. Da der Betzdorfer Geschichtsverein das Ziel hat, ein Museum zu begründen, wissen jetzt die Aktiven, dass noch ein weiter Weg vor ihnen liegt.
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4. BGV-Info-Fahrt am 21. Mai 2005 nach Sinsheim Neben der Autobahn grüßen weithin sichtbar: Concorde F-BVFB und Tupolev Tu-144 und oft nimmt sich mancher vor, dieses Museum einmal zu besuchen. Diesen Wunsch hatte der Betzdorfer Geschichte e.V. ernst genommen und als Hauptziel der 4. Informationsfahrt das Auto & Technik Museum Sinsheim auf dem Programm. 50 begeisterte Personen besichtigten das einzigartige Museum und nahmen an einer sachkundigen Führung teil. BGV-Reiseleiter Hans Schmidt hatte alles bestens vorbereitet, also war für alle in fünf Stunden etwas dabei, ob es die beiden Riesenflugzeuge Concorde F-BVFB und Tupolev Tu-144 waren, die neuesten Sportwagen, die klassischen alten Autos oder die Lokomotiven. Erinnerungen kamen auf, als die Führung auf die Kriegslokomotive der Baureihe 52 der Kirchener Firma Arnold Jung traf, die auf einer Seite normal schwarz gestrichen ist und auf der anderen Lokseite eine schwarz-weiße Zebralackierung als Tarnfarbe trägt. Der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins Kirchen und frühere aktive Jung-Mitarbeiter, Werner Panthel, sowie der frühere Betzdorfer Bundesbahnhauptwerkmeister Horst Jäger wussten vieles zu dieser 1942 in Kirchen gebauten Lok zu berichten. So sei auf alle entbehrlichen Teile bei der Lok verzichtet worden. Schnell habe sie einsatzfähig sein sollen, daher: einfachste Konstruktion und dann möglichst bald auf die Schienen. Nach der mannigfaltigen Technik in Sinsheim ging es nach Heidelberg mit geruhsamem Altstadtbesuch.
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5. Info-Fahrt des BGV zur „Bindweide“ Einen Eindruck von den harten und mühsamen Arbeitsbedingungen der heimischen Bergleute bekamen die Teilnehmer der 5.Informationsfahrt des Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV) am 2.Juli 2005. 24 interessierte Mitglieder konnte Geschäftsführer Gerd Bäumer im Besucherbergwerk „Bindweide“ in Steinebach begrüßen. Unter der fachkundigen Führung von Joachim Weger ging es zunächst per Grubenbahn 750 m in den Berg hinein. Dort, etwa 50 m unter der Erdoberfläche, startete ein Rundgang vorbei an verschiedenen Abbau- und Füllorten. So wurde den Besuchern die beschwerliche Arbeit der Bergleute anschaulich vor Augen geführt. Den Abschluss der Untertage-Reise bildete ein rustikaler Imbiss in der ehemaligen Pulverkammer der 1931 stillgelegten Eisenerz-Grube. Das Echo der Teilnehmer war durchweg positiv - ein Ansporn für den Verein, weiterhin solche Info-Fahrten in die nähere Umgebung anzubieten.
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Infofahrt „Auf den Spuren von Barock und Rokoko“ Die 6. BGV-Informationsfahrt führte zum „oberfränkischen Dreigestirn“: Vierzehnheiligen, Staffelberg und Kloster Banz im „Gottesgarten“ am Obermain, wie die Franken das Gebiet nennen. Der prunkvolle Rokoko-Sakralbau des bekannten Baumeisters Balthasar Neumann, die Basilika Vierzehnheiligen, erstaunte alle mit ihrer prächtigen Ausstattung. Ein Orgelkonzert mit dem Basilika-Organisten Georg Hagel zog die Betzdorfer in den Bann, als machtvoll Bachmelodien durch die Wallfahrtskirche erschallten. Bad Staffelstein, etwa so groß wie Betzdorf, wurde bei einem Empfang im Rathaus vom 2. Bürgermeister Wilfried Ernst vorgestellt. Geschichte, berühmte Personen des Ortes wie Adam Riese, aber auch kommunale Probleme kamen zu Sprache. Das Problem mit dem Bad hat Bad Staffelstein vor zwanzig Jahren gelöst. Die Bohrer trafen in großer Tiefe auf eine Solequelle und nun ist dies auch die Geldquelle der Stadt. Die besondere Bierkultur Oberfrankens lernten die Siegstädter in der Staffelbrauerei kennen, die ihnen der „Bräu“, wie in Franken der Brauereibesitzer genannt wird, persönlich zeigte. Natürlich musste die Wasserveredelung zum Bier auch verkostend überprüft werden. Im Unesco-Weltkulturerbe Bamberg kann man eigentlich Tage bleiben, aber bereits das eintägige Programm vermittelte einen Überblick über die Erzbischofsstadt am Main. Natürlich musste die Betzdorfer BGV-Gruppe einen Treff mit der hiesigen Vergangenheit wahrnehmen und sich die in Lichtenfels stehende, in einem schlimmen Zustand befindliche Dampflok 50 904 – 2 anschauen. Sie hatte als letzte Vertreterin ihrer Art einen Zug im Siegtal gezogen. Der Bezirksbeauftragte des Deutschen Bahnmuseums Norbert Heidrich, Eigentümer der Lok, hat sich zum Ziel gesetzt, sie lauffähig zu restaurieren und hat bereits damit begonnen. Kloster Banz und seine 900-jährige wechselvolle Geschichte als herzogliche und kirchliche Residenz wurde zur Überraschung der Betzdorfer vom eigenen Reiseleiter, Ernst-Helmut Zöllner, geschildert und er führte sie durch das heutige Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung. Der Vorsitzende des BGV war selbst 25 Jahre für die Sanierung dieser monumentalen Klosteranlage zuständig gewesen, daher auch als Klosterführer gut geeignet. So konnten sich die Teilnehmer überzeugen, dass es gut gelungen ist, die Jahrhunderte alte baufachliche Vergangenheit mit den Notwendigkeiten einer neuzeitlichen Bildungsstätte elegant zu verbinden. Sich aus Franken zu verabschieden, ohne ein Bocksbeutelinhalt genossen zu haben, darf nicht sein. Also, verweilte die BGV-Reisegruppe an der Mainschleife in Volkach und der Winzermeister erläuterte in lockeren Form die Geheimnisse des Weinbaus und das nicht etwa in einer Weinstube. Ein Spaziergang durch den Weinberg über den Ratsherren-Rebsorten-Lehrpfad bildete die richtige Kulisse, um einige köstliche Weine des Frankenlandes zu probieren.
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Das Unesco-Weltkulturerbe Bamberg war auch Ziel der BGV-Reisegruppe aus Betzdorf, hier vor dem farbenfroh geschmückten alten Rathaus.
Die letzte in Betzdorf im Einsatz befindliche Dampflok, die 50 904 – 2, steht im ehemaligen BW Lichtenfels und wird in den nächsten Jahren lauffähig restauriert. |
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7. BGV-Informationsfahrt auf den Spuren der Geschichte Sachsens Beeindruckt vom Florenz des Nordens: Dresden In jeder Beziehung eindrucksvoll waren die Bilder, die die Reisegruppe des BGV von der viertägigen Informationsfahrt von der Elbe in Sachsen an die Sieg mitbrachten. 50 Personen erlebten das Florenz des Nordens, wie Johann Gottfried Herder Dresden nannte, das Elbtal und die Sächsische Schweiz bei strahlendem Sonnenschein und wurden informiert, dass die Geschichte der Sachsen, gestaltet durch die Wettiner, nicht immer so strahlend ausgesehen hat. Geradezu Pflichtprogramm war der Besuch der neu erstandenen barocken Frauenkirche. Sie krönte über zweihundert Jahre die Silhouette des alten Dresdens und erstrahlt nun nach den Bomben vom Februar 1945 wieder als bedeutendster Kuppelbau nördlich der Alpen. Staunend konnten die BGV-Teilnehmer das pastellfarbene Kirchenschiff betrachten, ohne zu vergessen, dass die Ruine der alten Frauenkirche fast fünfzig Jahre Mahnmahl für die mehreren tausend Opfer der verhängnisvollen Bombennacht war. Der ausufernden Bauwut des Sachsenfürsten, August dem Starken, begegnete die Gruppe auf Schritt und Tritt. So ist auch heute noch ein Hauch von Renaissance und Barock bei den wenigen unzerstörten oder stilgerecht aufgebauten Prunkbauten zu spüren. Fast alle wurden von der schillernden Figur „August der Starke“, von „unserem August“, wie die Sachsen sagen, in Auftrag gegeben. So gehörten der Besuch der weltbekannten Bauten wie Semperoper, Zwinger oder die einmalige Schatzkammer im „Grünen Gewölbe“ zum Besuchsprogramm. Sachkundige Führer vermittelten die Geschichte der Bauten und setzten alles in Bezug zur Geschichte der Sachsen. Auf einem Raddampfer der größten Dampferflotte der Welt, der „Kurort Rathen“ ging es in die Sächsische Schweiz. Eindrucksvoll die bizarren Sandsteintürme und Tafelberge, getrennt durch wildromantische Bachtäler. Eindrucksvoll der wunderschöne Rundblick vom Basteiplateau auf das Felsenmeer der zerklüfteten Berglandschaft und die tief eingeschnittene Elbschleife. Den Ausflug über die Elbe und dem Bus mit der sächsischen Reiseführerin Claudia Rose, unterstützt vom ortskundigen Fahrer Karl-Heinz Knögel, führte auch zur Festung Königstein und endete in der Wettiner Sommerresidenz Schloss Pillnitz. Prunkvolle Elemente verschiedener Nationen repräsentiert dieses Schloss und in der Parkanlage trifft man auf englische, französische und chinesische Kultur. Meißen wird oft in einem Atemzug mit Dresden genannt, nicht wegen Johann Friedrich Böttger, der für Kurfürst August Gold erfinden sollte, aber für ihn dann „weißes Gold“, das so begehrte Porzellan, erfand und damit Meißen weltbekannt werden ließ. In der ruhmvollen Porzellanmanufaktur wurde die Filigranarbeit der zahlreichen Porzellankünstler und die musealen Stücke bewundert. Obwohl es am Muttertag war, blieben die männlichen Brieftaschen ob der Preisetikette geschlossen. Dafür hatte der BGV aber für alle Mütter eine kleine und finanzierbare Aufmerksamkeit parat. Die stadtbildbeherrschende Albrechtsburg bildete den Abschluss der 7. BGV-Informationsfahrt, die allen Teilnehmern einen kleinen Überblick verschaffte und Interesse weckte, einige Punkte nochmals zu besuchen.
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Die Reisegruppe des BGV in der Dresdener Altstadt. Im Hintergrund die Frauenkirche und rechts die Kunstakademie mit der verglasten Kuppel.
Die Reisegruppe des BGV besuchte auch Schloss Pillnitz, hier der chinesische Teil der Sommerresidenz der Wettiner. |
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8. Informationsfahrt am 9.Juni 2007 nach
Daaden Fast 50 Mitglieder und teilweise auch "Nicht-Mitglieder" nahmen an der 8.Info-Fahrt des BGV nach Daaden teil. "Warum in die Ferne schweifen ? Das Gute liegt so nah !" könnte man den Ausflug in die Betzdorfer Nachbarschaft überschreiben. Da das Wetter weitestgehend mitspielte, konnten die Teilnehmer einen wunderschönen Eindruck von Daaden gewinnen. Nicht zuletzt auch wegen der Stationen, die Ernst-Helmut Zöllner für die Zeitreise ausgesucht hatte: die Barockkirche, das Heimatmuseum des Daadener Landes und die Zehntscheune. Die jeweils sehr guten, sach- und fachkundigen Führungen vor Ort offenbarten so manchem bisher unbekannte Details aus der Geschichte unserer Heimat und auch direkte Zusammenhänge zur Betzdorfer Geschichte. Den Abschluss der (zu Recht so genannten) Informationsfahrt bildete ein Imbiss in der historischen Zehntscheune, bevor die Gruppe mit der Daadetal-Bahn wieder zurück nach Betzdorf fuhr. |
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Superintendent a.D. Steege wusste viele interessante Dinge aus der Geschichte der Barockkirche zu erzählen (links). In der Heimatstube des Daadener Landes konnte die Gruppe unter Anderem auch den alten "Hahnengel" und ein altes Zifferblatt der Kirche besichtigen (oben). Herr Nassauer zeigte den Betzdorfer Besuchern die Einrichtung der historischen Zehntscheune (rechts). |
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9. Informationsfahrt am 2.Dezember 2007 nach
Idstein/Ts. Weihnachtliche Eindrücke in Idstein In das über 900 Jahre Idstein im Taunus führte die letzte Fahrt des Jahres, die der Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV) durchführte. 50 Personen folgten der Stadtführerin, die den Betzdorfern die Spuren der nassauischen und preußischen Vergangenheit der heute 25.000-Einwohner-Stadt aufzeigte. Besonders stellte sie den Sitz zahlreicher Ausbildungsstätten heraus, die alle bereits im 19. Jahrhundert einen guten Namen hatten. Darunter auch die Baugewerkschule, die in jüngerer Zeit zur Fachhochschule für Architektur aufstieg. Der Regen änderte nichts an dem guten Eindruck, den die bunte Fachwerkstadt bei den Besuchern hinterließ. Eindrucksvoll verlief der Besuch in der Unionskirche, in der gerade die Generalprobe für ein Gospelkonzert stattfand und deren Zuhörer die Betzdorfer Gruppe wurde. Genügend Zeit blieb anschließend für den ausgedehnten Weihnachtsmarkt, der unzählige Angebote an über 120 Ständen präsentierte und von Händlern wie auch von zahlreichen ortsansässigen Vereinen gestaltet wurde.
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Foto: Christel Rosenbauer
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10. Informationsfahrt vom 14.bis 17.Mai 2008 nach
Berlin „Wir lernen das neue Berlin kennen“ versprach das Programm der 10. Informationsfahrt des Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV). Viel Geschichte, aber auch Politik und Kultur und dies bevorzugt in den Stadtteilen, die früher zum anderen deutschen Staat gehörten. Natürlich gehört zum neuen Berlin auch die heutige Bedeutung des Reichstages sowie der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, das Auge und Ohr des Landes in der Hauptstadt, an den Ministergärten. „Es ist beklemmend,“ gestand eine Teilnehmerin beim Gang durch das Stelenfeld in Erinnerung an die ermordeten Juden, an eine gesamtdeutsche schlimme Vergangenheit. Dagegen wurde auch der DDR-Vergangenheit ein Besuch im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen abgestattet. Stille und Betroffenheit rief diese Unrechtstätte bei den fast 50 Betzdorfern hervor. Bei besten Wetter und guter Fernsicht vom Fernsehturm konnte das Menü im drehenden Turmrestaurant beim Blick in alle Berliner Himmelsrichtungen ausgiebig genossen werden. Die Stadtrundfahrt im Ostteil der Stadt, eine Schifffahrt durch das nächtliche Berlin, genügend Möglichkeiten den neuen Potsdamer Platz oder die Berliner Mitte um den Hackeschen Markt oder den Treptower Park zu erkunden, rundeten die Fahrt ab. Kulturell bietet Berlin für jeden etwas und die Betzdorfer besuchten die Theatervorstellung „Das Appartement“. Doch bevor der Bus wieder Richtung Betzdorf rollte, gab sich die Reisegesellschaft, bestens betreut durch die Reiseleitergespann Karl-Heinz Mohr und Hans Schmidt, der Ruhe einer weiteren Schifffahrt vorbei an Köpenick zum Müggelsee hin. Zurück in Köpenick empfingen der „leibhaftige“ Hauptmann von Köpenick und der von ihm „genarrte“ Bürgermeister die Betzdorfer und führten sie durch die bekannte Berliner Vorstadt.
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Natürlich gehört der neue Reichstag in Berlin mit zum Programm einer Informationsfahrt in neuen Berlin.
Auch die abschließende Schifffahrt verlief in Berlin in Richtung Osten zum Müggelsee.
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| 11. Informationsfahrt am 28.Juni 2008 nach Marienstatt | ||
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Der gesamte Kirchenbau der altehrwürdigen Abtei Marienstatt wirkt nach der Beendigung der grundlegenden Sanierung wesentlich größer, höher und heller. Ein Beweis dafür, dass die zisterziensischen Baumeister ein sicheres Gespür für Licht und Schatten hatten. Davon konnten sich die Teilnehmer der Besichtigungsgruppe des Vereins Betzdorfer Geschichte (BGV) überzeugen, die von Pater Paulus (linkes Foto) durch die Abtei geführt wurden. Das Land Rheinland-Pfalz ist Eigentümer der Basilika und trug die Kosten über 8,5 Millionen Euro für die umfassende Renovierung der vor über 800 Jahre erstmals erwähnten Abtei. Das Ziel bei der Restaurierung der Marienstatter Kirche sei es gewesen, das mittelalterliche Erscheinungsbild wiederherzustellen, hörten die Betzdorfer vom engagierten Kirchenführer. Er zeigte zahlreiche Details, die jetzt den Zustand widerspiegeln, wie er zum Zeitpunkt der Fertigstellung ausgesehen haben muss.
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Fotos: BGV |
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12.Informationsfahrt am 6.Dezember 2008 nach Michelstadt Nicht nur das spätgotische Rathaus in Michelstadt war Zielpunkt einer fast 50-köpfigen Reisegruppe (Foto), die mit dem Betzdorfer Geschichte e.V. auf der letzten Veranstaltung des Jahres 2008 unterwegs waren. Im Saal des aus dem 13. Jahrhundert stammenden, weltweit bekannten, mittelalterlichen Rathauses wurde die BGV-Gruppe mit der Geschichte der Odenwaldstadt vertraut gemacht. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten der bunten Fachwerkstadt, wie Diebsturm, Burg, Hof-Apotheke und Stadtkirche wurden besichtigt oder nach der Stadtführung erneut von einzelnen Teilnehmern aufgesucht. Der weihnachtlich geschmückte mittelalterliche Stadtkern bietet das romantische Ambiente für einen zünftigen Weihnachtsmarkt, der von der Gruppe ausgiebig besucht wurde. Auch in den kommenden Jahren sollen Weihnachtsmärkte in kleineren Städten auf dem Programm stehen. (Foto: BGV) |
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13.Informationsfahrt am 9.Mai 2009 nach Friesenhagen Ein Besuch in der Nachbarschaft stand mal wieder auf dem Programm bei der 13. Info-Fahrt des Vereins "Betzdorfer Geschichte". Mit dem Hinweis, der BGV biete dieses Programm an, da viele zwar die Zielorte der Fahrten kennen würden, aber kaum deren geschichtlichen Ursprung, begrüßte BGV-Vorsitzender Ernst-Helmut Zöllner die 50 Teilnehmer. Nach Daaden, Marienstatt und anderen Orten sei deshalb Friesenhagen gewählt worden, um die barocke St.-Sebastianus-Kirche und die "Rote Kapelle" und deren Vergangenheit kennen zu lernen. Von Hermann Mockenhaupt, dem jahrzehntelangen ehemaligen Bürgermeister und Lehrer in Friesenhagen, wurden die Betzdorfer bestens informiert. Ausgehend von der ersten urkundlichen Erwähnung 1131, in der jetzigen Form 1750 erbaut, bis zur Neuzeit, verstand er es, das sehenswerte barocke Gotteshaus sowie den geschichtlichen Zusammenhang mit dem Fürstenhaus von Hatzfeldt-Wildenburg zu erläutern. Als weitere Station besuchte die Gruppe die um 1690 erbaute "Rote Kapelle" auf dem Blumenberg am "Lindchen", der heute mächtigen unter Naturschutz stehenden Linde. Uwe Knepper und Manuela Köpke, beide haben einen Bildband über die grausame Zeit der Hexenprozesse erstellt, standen hier am Gedenkort an die Hexenverbrennungen den Besuchern Rede und Antwort. Der Hexenwahn des 17. Jahrhunderts, der besonders unnachgiebige Amtmann zu Wildenburg, Prof. Dr. Hermann Heistermann, durch den in wenigen Wochen des Jahres 1650 zahlreiche Personen den qualvollen Tod auf dem Scheiterhaufen erleiden mussten - das alles waren Themen, die hier beleuchtet wurden. |
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Vor der prächtigen Fachwerkkulisse an der "St.Sebastianus"-Kirche in Friesenhagen trafen wir uns mit Hermann Mockenhaupt.
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Auch der Vortrag an der so genannten "Roten Kapelle" war sehr interessant. Die Zuhörer waren gefesselt von den Ausführungen von Herrn Uwe Knepper. (Fotos: G.Bäumer) |
| 14. Informationsfahrt vom 21.bis 24.Mai 2009 nach Oberbayern | |
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BGV zwischen Kreuth und Andechs unterwegs Vom „weiß-blauen Himmel“ wurde die 14.Informationsfahrt des Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV) begleitet, die die Kultur und Geschichte Oberbayerns auf dem Programm hatte. Vier Tage Einblicke in die jahrhundertealte Geschichte und Besichtigung der ebenso alten Zeugen dieser Zeit. Dass man dabei ständig auf Klöster unterschiedlicher Orden stößt ist bekannt. Alternativ stand aber auch die Neuzeit auf dem Besuchsprogramm der 50 Betzdorfer. Die barocke Basilika der Benediktiner des Klosters Ettal zog die Blicke auf sich. Doch für viele noch prunkvoller präsentierte sich die Wieskirche, das weltbekannte Rokoko-Juwel. Eindrucksvoll der Besuch des fast 5.000 Personen fassenden Schauspielhauses der Passionsfestspiele in Oberammergau und der Gang hinter die Bühne und deren Geheimnisse. Einige Betzdorfer planen bereits ihren Besuch im kommenden Jahr, um das Schauspiel zu erleben. |
Auf Deutschlands höchstem Berg vor dem neuen Gipfelkreuz: die Gruppe des Betzdorfer Geschichte e.V. |
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Garmisch-Partenkirchen wurde den Besuchern näher gebracht, auch mal
neuzeitlich. Große Achtung flößte die neue Sprungschanze mit ihrem 60 Meter
hohen Turm ein. Keiner wäre zum Absprung bereit gewesen und alle zollten den
Skispringern ihren Respekt. In eine Spielbank kommt fast jeder, aber einmal
einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, das wurde der Gruppe in der
Garmischer Spielbank ermöglicht. Begriffe wie „Plein“ oder „Carré“ sind den
Besuchern nun keine Fremdworte mehr. Aber allen zur Information: Millionäre
wurden nicht mit nach Betzdorf gebracht! Dagegen gab es den „Hauptgewinn“ im
Chiemgauer Volkstheater als Dreiakter, ein bayerisches Lebensbeispiel, das
vom Fernsehen aufgezeichnet wurde.
Das Programm war voller Alternativen. Dazu zählte auch ein Rundgang durch das Bayerische Landesgestüt Schwaiganger. Die Erkenntnis des Besuches: Auch eine Pferdezucht verspricht interessante Eindrücke. Die natürliche Neugierde auf etwas Ungewisses wurde voll befriedigt, schweben doch über dem legendären Wildbad Kreuth einige unklare Legenden aus der politischen Szene. Nun konnten diese „geheimnisvollen Hallen“ besucht und alle offenen Fragen geklärt werden, handelt es sich doch um eine moderne Stätte der politischen Bildung mit einer langen Vergangenheit als Heilbad für Könige und Zaren. Abschließender Höhepunkt, der wörtlich zu nehmen ist, war die Auffahrt auf die Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg. Die Zugspitzbahn hatte gutes Wetter und einen informationsfreudigen Gästeführer mitgeliefert. Vier Tage abwechslungsvolles Programm endeten wieder in einem Kloster, bei den Benediktinern des Klosters Andechs. Zwangsläufig, dass vor der Rückfahrt auch das Klosterbräu geprüft werden musste. |
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| 15.Info-Fahrt in den Stöffelpark bei Enspel/Ww. | |
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Mit über 30 Mitgliedern besuchte der BGV jetzt den „Stöffel-Park“ bei Enspel im Westerwald. In zwei Gruppen wurden die Betzdorfer Geschichts-Interessierten über das industrie-historische Gelände geführt, man besichtigte die Ausgrabungs- und Fossilienfundstellen und informierte sich in der historischen Werkstatt über die Lebens- und Arbeitsbedingungen früherer Zeiten. Dabei war der „Stöffelpark“ kein beliebiges und zufälliges Ziel – bedingt durch die räumliche Nähe war es durchaus eine Reise in die eigene (Betzdorfer) Vergangenheit. Das fachkundige Publikum begrüßte die äußerst interessante Info-Fahrt des Geschichts-Vereins unter der Leitung von Vorstands-Mitglied Dieter Czichy. (Fotos: G.Bäumer) |
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Gruppe 1 und ... |
...Gruppe 2 vor der beeindruckenden Kulisse der toll restaurierten Brecher-Anlagen und anderer Betriebs-Gebäude |
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16.Infofahrt nach Bad Münster am Stein |
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Die 16. Informationsfahrt führte den Betzdorfer Geschichte e.V. an die Nahe und er blieb damit seinem Ziel treu, Weihnachtsmärkte in kleineren Städten aufzusuchen. Es lohnte sich, denn im Kurpark präsentierte sich ein Markt mit 85 Ständen und bot ein unvergleichliches Ambiente, auch durch den Rheingrafenstein, der sich imposant und steil über den Kurpark erhebt. Im Einklang dazu zeigt sich die Silhouette eines der schönsten Fachwerkgebäude in der Region, die mit tausenden von Lichtern eingefassten Giebel des alten Kurmittelhauses. Aber nicht nur Glühwein und die sonstigen duftenden Köstlichkeiten wurden gerne genossen, der BGV bewegte sich auch auf den Spuren der Stadtgeschichte. Ehemals Grenzstadt zwischen Preußen und Bayern, die Nahe als Trennung, hat Bad Münster a. St. eine ähnliche Geschichte wie Betzdorf. Seinen Aufschwung erlebte der Ort an der Nahe, ab 1978 mit Stadtrechten, mit dem Bau der Eisenbahn, hatte etwas Landwirtschaft und Bergbau, als Broterwerb bevor der Badebetrieb groß einsetzte. Dies wurde den Betzdorfern während eines Stadtrundgangs vermittelt. Vergleiche zur Heimatstadt Betzdorf wurden angestellt: Die Siegstadt mit etwa gleicher Einwohnerzahl wurde früher Stadt, lebte auch von der Eisenbahn und dem Bergbau, ihr Badebetrieb war vor dem Übergang zum 20. Jahrhundert über zehn Jahre berühmt, wurde aber dann kurz später eingestellt. Zu den Fotos (rechts): Die BGV-Gruppe beim Stadtrundgang mit dem Rheingrafenstein im Hintergrund.(oberes Bild) Natürlich wurden die Köstlichkeiten eines Weihnachtsmarktes in Bad Münster a. Stein genossen, aber auch die Stadtgeschichte erkundet. (unteres Bild)
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17.Infofahrt nach Mecklenburg-Vorpommern |
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Auf den vielfältigen geschichtlichen Spuren der Städte an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern bewegten sich die 50 Teilnehmer, die mit dem Verein Betzdorfer Geschichte fünf Tage im deutschen Nord-Osten unterwegs waren, aber auch einen Eindruck der polnischen Oderstadt Stettin erhielten. Im „Venedig des Nordens“, der alten Hansestadt Stralsund, schnupperten die Betzdorfer Seeluft. Beim Standrundgang lernte man das UNESCO-Weltkulturerbe mit seinen wertvollen Baudenkmälern der Backsteingotik kennen. Da Stralsund auch das Nadelöhr zur Insel Rügen ist, durfte natürlich der Besuch auf Deutschlands größter Insel nicht fehlen. Zahlreiche sehenswerte Punkte der schneeweißen Bäderarchitektur fanden besonders in Putbus, Sellin und Binz Beachtung. Der Reiseführer war auch überrascht, dass Altenkirchen für den Geschichtsverein Betzdorf nicht unbekannt war, wenn auch ein anderes als das auf Rügen gemeint war. Der Geschichtsgruppe verdeutlichten die Reiseführer auch den Einfluss der Hanse, der Dänen und Schweden und ab 1815 der Preußen auf diesen Landstrich an der Ostsee. Die Betzdorfer besuchten die Universitätsstadt Greifswald und die Kreisstadt Anklam. In Gramzow besteht ein kleines Eisenbahnmuseum, wo mit viel Engagement zahlreiche Eisenbahnfahrzeuge restauriert präsentiert werden. Die Besucher aus der Eisenbahnstadt Betzdorf konnten beweisen, dass das Fahren einer Draisine ihnen natürlich bekannt war. Zur zweitgrößten Insel Deutschlands, der Insel Usedom führte eine weitere Rundreise. Kaiser und Berliner Hochfinanz hatten sich hier ein Stelldichein gegeben und Usedom mit Heringsdorf, Ahlbeck oder Zinnowitz wurden bereits im 19. Jahrhundert Berlins Badewanne genannt. Der Norden der Insel mit Peenemünde hat eine unrühmliche Verbindung nach Betzdorf: Die von Wernher von Braun entwickelten V 1- Raketen kamen im 2. Weltkrieg in den Rangierbahnhof Betzdorf, weil sie aus der Nähe von Kirburg auf London abgeschossen wurden. Modelle der ersten Raketen bestaunte die Gruppe in Peenemünde. Eindrucksvoll gestaltete sich der Besuch in Stettin an der Oder. Zahlreiche Plätze, wie der Grundwaldzki-Platz, in der Hauptstadt des polnischen Westpommerns erinnern in ihrer Anordnung und Gestaltung an Paris, etwa dem Place de I´Etoile. Zwar fehlt der Eiffelturm, aber im 22. Stock des Cafés 22 bot sich ein ebenso grandioser Blick über das alte und neue Stettin. Voll neuer Eindrücke kehrten die Betzdorfer von der 17. Info-Fahrt des Geschichtsvereins zurück an die Sieg. Viele mit der Vision: "Da fahre ich nochmals hin !"
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Auf der neu errichteten Seebrücke in Heringsdorf, eines der Kaiserbäder auf Usedom, genossen die Betzdorfer Seeluft der Ostsee.
Auch die alte Hansestadt Greifswald wurde besucht und bestaunt.
Von Stettin war die BGV-Reisegruppe stark beeindruckt, hier an der nach einem Oberbürgermeister benannten Hakenterrasse, einer Aussichtsterrasse hoch über der Oder. |
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Infofahrt 17a. - "Ergänzungsfahrt" nach Kaub Das „Elslein von Kaub“, alljährlich anstatt einer Weinkönigin gewählt, weil sie 1504 entscheidend dazu beitrug, die Stadt von Belagerern zu befreien, begrüßte die Reisegruppe des Betzdorfer Geschichtsvereins mit einem großen Pokal voll goldenem Wein. Dem BGV-Vorsitzenden Ernst-Helmut Zöllner und Mitorganisator der Informationsfahrt, Walter Kolb, wurde der Pokal vom Elslein gereicht. Der Kauber Beigeordnete Bernd Vogt erläuterte kurz seine Heimatstadt, dem sich dann ein Stadtrundgang der 900-Einwohner kleinen, aber sehr geschichtsträchtigen Stadt anschloss. Natürlich wurde dabei der auch der Rheinübergang von Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher auf dem Weg nach Waterloo in Frankreich geschildert. Besondere Bedeutung gewann Kaub durch den Zoll, der ab dem 14. Jahrhundert mitten im Rhein auf der Burg Pfalzgrafenstein erhoben wurde. Die Betzdorfer besichtigten die im Staatseigentum stehende, ehemals größte Zollstelle, die bis 1802 diesem Zweck diente. Auf dem oberen Foto begrüßte der Beigeordnete Bernd Vogt (links) die Betzdorfer vor dem Blücherdenkmal, bevor das Elslein von Kaub (Mitte) ihren gefüllten Weinpokal reichte. Im Innenhof der Pfalzgrafenstein (unteres Foto) erhielt die BGV-Reisegruppe die Erläuterungen zur alten Zollstelle im Rhein. (Fotos: Hans Schmidt)
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18.Infofahrt nach Hamm und Marienthal |
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Der große Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen, sein Leben und Wirken rund um Hamm sowie das Raiffeisen-Museum Hamm wollte der Verein Betzdorfer Geschichte im Rahmen seiner Informationsfahrten in die Betzdorfer Nachbarschaft kennen lernen. Seit Jahren sind diese Termine in die direkte Nachbarschaft, das Kennen lernen der Geschichte dieser Orte in der Nähe, immer sofort ausgebucht und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Heimatfreunde Hammer Land mit Wolfgang Ebisch und Kurt Salterberg führten die Betzdorfer Gruppe (Foto) und erläuterten das Leben des größten Hammer Sohnes, der in Flammersfeld, Weyerbusch und Heddesdorf im Einsatz war. Sie zeigten gerne das Museum zu Ehren des in aller Welt bekannten Helfers der armen Landbevölkerung. |
Foto: BGV |
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Als zweites Ziel ließen sich die Teilnehmer des BGV über das ehemalige Zisterzienserkloster Marienthal von Hermann Wessler unterrichten. In der rund 800 Jahre alten Basilika streifte er die wechselvolle Geschichte des Hauses, erläuterte die unterschiedliche Saynische Zuständigkeit bis hin zur preußischen Rheinprovinz.
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19.Infofahrt nach Liebenscheid (Fa.Fuhrländer)
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Die Beziehungen zu Kunden, Betreibern und Zulieferern partnerschaftlich und fair gestalten, so lautet das Grundmotto der Fa. Fuhrländer AG in Liebenscheid in der Nähe des Siegerland-Flughafens. Mit Leistungen aktuell von 30 kW bis 2,5 MW kann die Firma mit einer breiten Angebotspalette für jeden Standort eine passende Windenergie-Anlage bereitstellen. Dies alles und noch mehr Informationen erhielt jetzt eine 50-köpfige Besuchergruppe des Betzdorfer Geschichtsvereins während einer Führung im Betrieb. Weiter erfuhr der BGV, dass die Unternehmenswurzeln seit 40 Jahren im Bereich der metallverarbeitenden Industrie und Dienstleistung liegen. Als Pionier für die Windenergie-Nutzung im Binnenland habe Fuhrländer vor gut 20 Jahren eine Entwicklung eingeläutet, die heute überall auf der Welt zu finden sei. In einer einstündigen Diskussionsrunde erfuhren die Betzdorfer auch viel von der Firmengeschichte. Als Dorfschmiede im Jahre 1960 gegründet, folgte 1991 die erste Windkraftanlage und heute bietet die AG rund 550 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz und bildet 160 Auszubildende aus. Zahlreiche Fragen der Reisegruppe zur Firmenphilosophie sowie zur Technik und Produktion wurden kompetent beantwortet. Organisiert hatte die 19.Info-Fahrt das BGV-Mitglied Dieter Czichy und der BGV stellte in Aussicht, ähnliche Info-Fahrten anzubieten. |
Die BGV-Gruppe vor dem Produktions- und Sozialgebäude der Firma. (Foto: BGV) |
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20.Infofahrt nach Freiberg/Seiffen/Erfurt |
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„Vorweihnachten im Erzgebirge“ Erzgebirge - das ist ein Synonym für einen romantischen Weihnachtsmarkt oder auch die althergebrachte Bergmannstradition. Der Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV) hatte diese Info-Fahrt unter den Mitgliedern ausgeschrieben und ein Tag später gab es schon keinen freien Platz mehr. 50 Betzdorfer wollten nicht immer nur davon hören, sie wollten es auch erleben. Und das klappte, denn selbst der frisch gefallene Schnee passte in dieses Bild der besonderen Weihnachtsstimmung. Bunte Bergmannsuniformen der Bergbrüderschaften leuchteten im Fackelschein bei der Bergparade in Freiberg, dem Bergbauzentrum im Erzgebirge, heute noch mit einer Bergbau-Universität. Hauer und Steiger mit alten Gerätschaften marschierten zum Klang der Bergkapellen. Da stellte sich die Frage, warum in der Bergbauregion Siegerland/Westerwald diese Tradition fast verschwunden ist. Mitten auf dem Weihnachtsmarkt drehte sich eine haushohe Weihnachtspyramide und rund herum präsentierten bunte Stände,neben den klassischen Glühweinvariationen, die für das Erzgebirge bekannten Holzwaren. Pyramiden, Nussknacker, Bergleute, Räuchermännchen und ungezählte anderen Spielzeuge, zum Teil filigran hergestellt und farbenprächtig bemalt, zogen die neugierigen Blicke der Betzdorfer an. Das Spielzeugdorf Seiffen gehört zum Pflichtprogramm. Hier sah sich die BGV-Gruppe eine Schauwerkstatt an, wo mit viel Gefühl die unterschiedlichsten Spielzeuge mit der alten Handwerkskunst hergestellt wurden. Das Dorf mit seinen 2.500 Einwohnern lebt von der Schnitzkunst und auf dem Weihnachtsmarkt präsentierten die Handwerker ihre neuesten Kunstwerke. Außerdem sehenswert ist die im 18. Jahrhundert erbaute barocke Bergkirche, die der Dresdener Frauenkirche nachempfunden wurde. Die Betzdorfer Gruppe war von dem Adventskonzert in der Kirche mit ihren zwei Emporen begeistert. Die Vorträge kamen vom Chor, Posaunenchor, Organisten und der Kurrende, einem Kinderchor, der in Talaren zur Weihnachtszeit von Haus zu Haus zieht. Der Besuch im sehenswerten Spielzeugmuseum rundete den Besuch in Seiffen ab. Die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt mit ihrem weithin bekannten Weihnachtsmarkt am Fuße des Doms war der dritte Ort, der das Interesse der Info-Fahrt fand. Der informative Stadtrundgang über den Fischmarkt, zur alten Synagoge und der Krämerbrücke wurde im Festsaal des Rathauses von Oberbürgermeister Andreas Bausewein bei einem kleinen Sektempfang abgeschlossen. Die Betzdorfer waren sehr überrascht, dass im Foyer des Rathauses die grün leuchtenden Veranstaltungshinweise des Tages auch den Empfang des Betzdorfer Geschichtsvereins ankündigten. Oberbürgermeister Bausewein berichtete stolz, dass die Einwohnerzahl in Erfurt, entgegen des allgemeinen Trends, deutlich angestiegen sei und bei etwas über 200.000 liege. BGV-Vorsitzender Ernst-Helmut Zöllner bedankte sich beim Oberbürgermeister mit dem Tonkrug „Siegwasser“ des BGV. Nach dem Gang über den Markt und einem Besuch im Dom wurde die Rückreise nach Betzdorf angetreten.
In der Schauwerkstatt im Spielzeugdorf Seiffen schauen die Betzdorfer den Kunsthandwerkern zu. |
Ein Teil der Reisegruppe aus Betzdorf vor der Fachwerkkulisse der Krämerbrücke in Erfurt.
Im weihnachtlich geschmückten Erfurter Festsaal empfängt Oberbürgermeister Andreas Bausewein (links) den BGV. Mit einem "Siegwasser-Krug" bedankt sich der Vorsitzende Ernst-Helmut Zöllner.
Vor der haushohen Weihnachtspyramide auf dem Weihnachtsmarkt in Freiberg trifft sich die BGV-Gruppe.
In der barocken Bergkirche in Seiffen besuchte der BGV ein Adventskonzert.
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21.Infofahrt nach Betzdorf/Luxemburg Ja, es war wirklich die 21. Info-Fahrt, weil die 19. und 20. Info-Fahrten thematisch bereits vorher angekündigt waren ! |
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Einstimmige Ansicht: Es hat sich gelohnt. Dieser Meinung waren fast 50 Betzdorfer von der Sieg, die doch einmal das Betzdorf im Syre-Tal in Luxemburg kennenlernen wollten. Der Betzdorfer Geschichtsverein hatte mit Hilfe des Betzdorfer(L.) Seniorenvereins WiddeBierger 50+ seine 21. Fahrt so organisiert, dass ein umfassender Eindruck mit nach Hause genommen werden konnte. Der Betzdorfer Bürgermeister Bernd Brato nahm die Gelegenheit wahr, um auch den namensgleichen Ort in Luxemburg zu besuchen. Die beiden Betzdorfer Schöffen (vergleichbar Beigeordnete) Marc Francois Friederes, er ist bei SES beschäftigt, und Jean-Francois Wirtz führten die Gruppe durch den Standort des größten Satellitenbetreibers außerhalb der USA. Die SES ASTRA hat weltweit 1.500 Arbeitsplätze, betreibt 41 Satelliten und versorgt über das Weltall 95 Prozent der europäischen Haushalte mit Fernsehbildern oder Telefon. 100 Millionen europäischen Haushalten stehen damit 1.000 Fernsehprogramme zur Verfügung. Die Aufgaben und die Technik wurden verständlich erläutert, dann der große Park der Parabolspiegel besichtigt. Die Satellitengesellschaft hat ihren Sitz im Schloss Betzdorf, bevor es von SES übernommen wurde auch Wohnung des Großherzogs. Das Luxemburger Betzdorf kann sich glücklich schätzen, einen solchen Arbeitgeber in der Gemeinde zu haben, führte die Bürgermeisterin Marie-Josée Frank beim Empfang im historischen Rathaus, dem ehemaligen Schloss Berg, aus. Betzdorf selbst hat genau am Besuchstag 3.333 Einwohner und besteht aus weiteren 4 Orten. Bei der Rundfahrt durch die Orte wurde deutlich: Betzdorf gehört dem „Klimabündnis Lëtzebuerg“ an. Die Gemeinde finanzierte außerdem moderne Projekte, wie ein beispielhaftes Modell-Schulzentrum oder ein neues Sportzentrum. Bürgermeister Bernd Brato fand lobende Worte für die Präsentation durch seine Luxemburger Kollegin Marie-Josée Frank und hoffte, dass man sich in Betzdorf/Sieg wiedersehen werde. Der Vorsitzende des BGV, Ernst-Helmut Zöllner, bedankte sich für den überaus freundlichen Empfang. Beide überreichten als Gastgeschenk das vom BGV herausgegebene Buch „Betzdorf – wie es früher einmal war…“, Brato den Band I und Zöllner den Band II. Die Verbindung nach Betzdorf war durch die Betzdorfer Gruppe „50 plus“ entstanden und bereits im letzten Jahr war eine kleine Luxemburger Gruppe mit ihrer Präsidentin Maria Greis und dem Geschäftsführer René Boes im Westerwald. Hier lernten sie Bürgermeister Bernd Brato und den BGV-Vorsitzenden Ernst-Helmut Zöllner kennen, die versprachen, nach Luxemburg zu kommen. Am Wochenende wurde das Versprechen vom BGV eingelöst. Für die Heimreise gab es auf der derzeit in Betzdorf stattfindenden Quetsche-Kirmes noch einen "Selbstgebrannten" zu probieren.
Bilder: Oben: Vor dem beeindruckenden Panorama der vielen Satelliten-Schüsseln bei der Firma SES ASTRA erläuterte Marc Francois Friederes die dahintersteckende Technik. Mitte: Im Schlosshof begrüßte Bürgermeisterin Marie-Josée Frank (Mitte) die Betzdorfer Gruppe. In der ersten Reihe von links: Schöffe Wirtz, Schöffe Friederes, Präsidentin Greis, Bürgermeister Brato, Bürgermeisterin Frank, Vorsitzender Zöllner und Kassiererin Boes. Unten: Im Sitzungssaal überreichten die Betzdorfer Gastgeschenke an die Luxemburger Betzdorfer. Von links: Ernst-Helmut Zöllner, Marie-Josée Frank, Bernd Brato und Schöffe Marc Francois Friederes. Fotos: BGV, mehr Fotos unter: http://widdebierger.betzdorf.lu/Visite%20betzdorf%20web/index.html |
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22.Infofahrt nach Donaueschingen |
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Die 22. Info-Fahrt „Kultur und Geschichte im Dreiländereck D – CH - F“ führte vom 25. – 29. Mai 2011 in den Schwarzwald. Ein buntes Programm absolvierte der Betzdorfer Geschichte e.V. mit seiner 22. Info-Fahrt, der „Dreiländerfahrt D - F – CH“. Für jeden Geschmack war etwas im Programm enthalten. Von gutem Wetter begleitet wurden die unterschiedlichsten Transportmittel genutzt, direkt fünf an der Zahl. Drei Museen fanden große Zustimmung, zwei Stadtbesichtigungen vermittelten neue Eindrücke. Selbst kulinarisch wurden zwischen Schwarzwald – Elsass, Schweiz und Bodensee die Unterschiede deutlich. Belustigend fanden die 50 Betzdorfer den Hinweis des Zugführers der „Sauschwänzlebahn“ bei Blumberg, der aufmerksam machte, dass es bei offenem Fenster auch zu farblichen Veränderungen der Kleidung kommen könnte. Es war aber so, denn die Dampflok der Baureihe 86 dampfte nicht nur, sondern auch Rußpartikel fanden sich auf der Kleidung, der aus strategischen Gründen im Südschwarzwald gebauten Bahn mit zahlreichen Brücken und Tunnel. Mit einer Gliederbahn wurde die historische Altstadt von Colmar besucht und eine informative Führung im Museum „Unter Linden“ erlebt Mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald, der im 16. Jahrhundert entstand, sah man hier einen der Höhepunkte der Fahrt. Mit einem unüblichen Verkehrsmittel, einer historischen Tram, wurde Freiburg besichtigt. Dadurch bestand auch die Möglichkeit, Außenbezirke der Breisgaustadt zu sehen, so auch der neu erstellte Stadtteil Rieselfeld. Fast 10.000 Einwohner, ein Drittel unter 18 Jahre, wohnen in Häusern, die überwiegend regenerative Energiequellen nutzen. Zahlreiche Einrichtungen zeichnen die familienfreundliche Vorstadt aus, die gerne als Wohnstadt angenommen wird. Die Maria-Magdalena-Kirche wurde besucht. Sie ist als ökumenische Kirche errichtet worden und kann durch Trennung der Zwischenwände zu einem Gottesraum umgewandelt werden. Am Rheinfall von Schaffhausen fuhr das Rundfahrtboot bis an den Fall heran. Das konnte sich der Schiffer erlauben, da der Rheinfall nur etwa fünfzig Prozent des normalen Wassers führte und zahlreiche Felsen bereits zu sehen waren. Weiter in Zürich war die nächste Schifffahrt angesagt und führte bis Küsnacht. In Konstanz konnte jeder das besichtigen was ihm mal besonders interessierte, aber alle fanden sich im stadtbildbestimmenden Münster ein, das vier Jahre als Sitzungssaal für das Konzil zu Konstanz diente. Die Triberger Wasserfälle, das Uhrenmuseum in Furtwangen, das Automuseum Schramberg sowie eine Rundfahrt auf dem Titisee rundeten den Schwarzwaldteil ab. Zur kulinarischen Seite: Schäufele, Spätzle, Flamkuchen oder Forelle wechselten die Speisekarte, je nach Ort der Mahlzeit. Der BGV stellte in Aussicht, auch zukünftig weiter deutsche Gebiete zu besuchen, um das eigene Land besser kennen zu lernen.
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Im Museum „Unter Linden“ wurde der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald besichtigt.
Vor dem Rheinfall von Schaffhausen, der nur 50 Prozent der normalen Wassermenge führte, stellte sich die BGV-Gruppe aus Betzdorf dem Fotografen.
Die Uhrengeschichte erfuhren die 50 Betzdorfer im Uhrenmuseum Furtwangen.
Das Automuseum Schramberg fand bei allen große Zustimmung. |
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23.Infofahrt nach Büdingen
(Hessen)
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„Hier kommt uns ja die Jugend zurück“, entfuhr es einem der 50 Teilnehmer der traditionellen Vorweihnachtsfahrt des Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV) nach Büdingen / Hessen. Gemeint war aber nicht der Weihnachtsmarkt, der sich harmonisch in die während des II. Weltkrieges unzerstörte Fachwerkaltstadt einfügte. Es war das 50er-Jahre-Museum, dem die Betzdorfer Gruppe einen Besuch abstattete. Große Zustimmung fanden neben zahlreichen anderen Ausstellungsstücken der gut dargestellte Tante-Emma-Laden, die Milchbar mit den Nierentischen (Foto), das Jugendzimmer von Conny Froboess oder ihr Moped-Roller (Foto). Beides hat sie dem Museum gestiftet. Da die Teilnehmer diesen Zeitraum als Jugendliche erlebt hatten, riefen zahlreiche Exponate Erinnerung zurück. Der BGV sucht immer solche Ziele aus, an denen man oft vorbeifährt und nicht weiß, wie sehenswert die Stadt ist. Es waren oft Äußerungen zu hören, dass man im Sommer Büdingen nochmals besuchen will. Der Besuch des in der Altstadt weit verzweigten Weihnachtsmarktes rundete die 23. Info-Fahrt des BGV ab. |
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Fotos: BGV |