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| Von Backhauben, Heugreifern und Wäschepressen.
Am ersten November-Sonntag-Vormittag fand er wieder statt: Der beliebte Frühschoppen „Wat es dat da?“ des Betzdorfer Geschichte e.V. Seltene, zum Teil skurrile Gegenstände waren mitgebracht und dem zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt worden. Das vom 2.Vorsitzenden Klaus Klein moderierte Spektrum reichte vom Fahrkarten-Entwerter (Uwe Pfeifer) und einer elektrisch betriebenen Signallampe (Rudolf Kölzer) über Rückenmarkspreizer und Ochsenziemer aus den Beständen eines Metzgers (Hubert Bleeser) bis hin zum als Pulverflasche getarnten „Flachmann“ und einem Schustereisen mit Spitzdorn aus den Archiv-Beständen des BGV. Auch ein frühes Konzertplakat des MGV „Flügelrad“ in Decize (Egon Solbach) wurde eingehend diskutiert. Die meisten Geräte hatte Dieter Czichy mitgebracht: ein metallenes Hüfthorn für den Wetzstein, eine hydraulische Wäschepresse, einen Heugreifer, ein Foto aus Bruche um 1930 und eine elektrische Backhaube mit regulierbarer Ober- und Unterhitze. BGV-Geschäftsführer Gerd Bäumer schloss die rundum sehr interessante Veranstaltung mit Hinweisen zu den nächsten Vereinsterminen und einer Vorstellung des hier weitgehend unbekannten Betzdorfer Flugpioniers Fritz Pullig.
Foto rechts: Gerd Bäumer, Klaus Klein (beide Vorstand BGV), Eberhard Wickler, Dieter Czichy und Uwe Pfeifer präsentieren eine Auswahl der gezeigten Gegenstände. (Foto: BGV) |
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Auf der gut besuchten Veranstaltung, es war die 8. dieser Art, wurden wieder Sachen präsentiert, die es zu erklären galt. Albert Solbach brachte eine Fegewanne, auch Fähwann genannt, mit der Spreu vom Weizen getrennt wurde. Eine Flachsbreche, die früher zur Flachsverarbeitung benötigt wurde, hatte Franz-Josef Holschbach gefunden und mitgebracht. Mit Interesse präsentierte Klaus Klein ein Morsegerät, scherzhaft wurde es das Email-Gerät des 20. Jahrhunderts genannt, besonders bei der Eisenbahn war es im Einsatz. Zahlreiche Geschichten gab es zu dem Grubenfrosch, ein Geleucht der Bergleute, das nicht mit Karbid sondern mit Öl oder Talg leuchtete. Frösche der Schlosserei Reusch aus Daaden sollen eine besondere Qualitätsarbeit gewesen sein. Weitere Gegenstände aus dem Haushalt, Bilder von unbekannten Häusern aus Betzdorf sowie ein Ölgemälde eines unbekannten Mannes wurden versucht zu klären. Der BGV versprach diesen stets beliebten Frühschoppen weiter als Diskussionsrunde bestehen zu lassen. |
Foto links: Hier zeigt Beiratsmitglied Franz-Josef Holschbach die Flachsbreche.
Foto rechts: Klaus Klein mit dem Ölgemälde eines unbekannten Mannes. |
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Von Hochzeitsbildern, Biegezangen und Ondulierscheren...
... war die Rede beim 7.Frühschoppen „Wat es dat da?“ des Betzdorfer Geschichtsvereins am vergangenen Sonntag. Die wie immer sehr gut besuchte Veranstaltung brachte viele interessante Dinge zum Vorschein. Da war zum Beispiel ein dreidimensionales Hochzeitsbild aus dem Jahre 1855 (Helene Mai, Foto rechts). Dargestellt war ein Brautstrauß, gestaltet und geflochten aus den Haaren der Geschwister der Braut.
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![]() (Fotos: G.Bäumer) |
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Einige ganz profane Dinge wie Uromas Unterwäsche (mit rückseitiger Knöpfung!, s.Foto), eine Biegezange für so genanntes Bergmannsrohr (F.-J.Holschbach) oder ein alter Christbaumständer (A.Solbach) waren ebenso vertreten wie eine „Laterna magica“, ein „Morsegerät“, diverse Gemälde unbekannter Herkunft oder eine Zigarrenkiste der „Betzdorfer Stadtgespräche“. Bei einer kleinen Handpumpe und einem offensichtlichen Vorläufer moderner Klebepistolen entspannen sich lebhafte Diskussionen, der genaue Verwendungszweck blieb leider weiterhin im Dunkeln. Eindeutiger Herkunft waren „Vatermörder“ und „Frosch“ – solche und ähnliche Fragen nach dem „Wat es dat da?“ wurden geklärt, dem Erfolg nach auch auf der sicher folgenden nächsten Veranstaltung des BGV dieser Art ... |
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(Foto: G.Bäumer) |
Faszinierend wie immer war unser Frühschoppen am 11.1.09 in der Gaststätte Bürgergesellschaft: Für den veranstaltenden BGV ob der vielen interessierten Besucher, für die Gäste ob der mitgebrachten Stücke. Das sehr zahlreich erschienene Publikum bekam teilweise sonderbare Stücke zu Gesicht: Eine Gießkelle für Zinn und Blei, einen kunstvoll hergestellten Stiefelknecht (s.Foto rechts, F.-J.Holschbach), Hufreiniger/Hufmesser für Kühe (R.Theis), einen 10-Pf.-Geldschein von 1947 (E.Solbach), Maulwurffalle und Universalwerkzeug (D.Czichy), Jubiläumsschaufel von Wolf, Weinberg-Pistole und Taschenuhr für Blinde (D.Trutschmann) bis hin zum hölzernen Bierkasten (J.Pfeifer). Auch eine Gebührenmaschine vom Rathaus, ein Dachdeckerwerkzeug oder das Gründungsbuch des örtlichen BMW-Clubs (O.Grosser) brachten die Gäste zum staunen. Aus der Sammlung des leider viel zu früh verstorbenen H.-O.Pommerenke |
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präsentierte der Verein u.a. ein Fenster mit dem Betzdorfer Wappen - es stammte aus dem Café Steinwascher. Noch viel mehr gab es zu sehen, alles aufzuzählen würde kaum gelingen. Fazit: Wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Anwesenden sehr viel Spaß gemacht hat und ganz sicher wiederholt werden wird... |
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(Foto: G.Bäumer) |
„Wat es dat da?“
... fragte der Verein „Betzdorfer Geschichte e.V.“ zum 5. Male am 20.Januar 2008. Etwa 30 Personen waren der Einladung des BGV in die Hellerklause der Stadthalle gefolgt, um über Bekanntes und Unbekanntes zu diskutieren und zu rätseln.
Die Spannweite der mitgebrachten Gerätschaften reichte von alten Küchengeräten über „Plätzedeckel“ und eine transportable Waage für Schanzen und Lohe bis hin zur Luftschutz-Gasmaske (von B.Schmidt). Selbst ein „Backeswösch“ aus Reisig (N.Hartmann †) war zu sehen. Der letzte Wanderpokal des AMC Barbara (K.Klein) und ein Zuglaufschild des „DC Siegerland“ dokumentierten eher moderne, mobile Zeiten. Zeitzeugen aus Papier waren neben zahlreichen privaten Fotos die handcolorierten Angebots-Zeichnungen des Malermeisters Karl Volz (F.E.Volz) sowie großformatige Abzüge von Peter-Weller-Fotos (Stadt Betzdorf), die Häuser und Ansichten aus Betzdorf zeigen.
Höhepunkt des gemütlichen Beisammenseins am Sonntagmorgen war jedoch die Präsentation der Original-Urkunde aus der Grundstein-Schatulle des Freizeit-Bades auf dem Molzberg (s.Foto). Auch die anderen Beigaben des Kupferrohres fanden reges Interesse der Anwesenden.
Schließlich konnte der BGV noch einen alten Korkensetzer und einen Baldag-Fotoapparat aus den 1930er Jahren (E.Solbach) sowie eine lederne Kindergarten-Tasche (D.Grosser) in seinen Bestand übernehmen. Fazit: wiederum ein sehr interessanter Termin, der Lust macht auf ein nächstes Mal – versprochen ! |
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„Wat es dat da ?“ …
… das fragte der Verein „Betzdorfer Geschichte e.V“ wieder am 29.April 07. Etwa 20 Personen folgten der Einladung des BGV am Sonntag-Morgen, um über alte Gerätschaften zu diskutieren und alte Rätsel zu lösen. Letzteres gelang nicht immer, wie das Beispiel von Eberhard Wickler zeigte: eine Vorrichtung mit Klingel, aus dem Bereich der Eisenbahn – niemand wusste, um was es sich handelte. Keine Rätsel gaben ein Wassermotor für eine Holz-Waschmaschine (G.Nagel) auf, rutschfeste Absätze für den Winter (Fr.Grosser), ein Bindestock, ein Hydrometer (E.Müller), ein Tambourstab (H.Dingeldein), ein Zimt-Waffeleisen, ein Dickenmesser, ein Mikrometer (F.J.Holschbach), ein Bohrer-Schleifer (R.Kölzer) und ein Hand-Wurstfüller (G.Schütz) auf. Eindeutig zuzuordnen waren auch der letzte Mannschaftspokal des AMC Barbara (F.Schäfer), die letzten Eintrittskarten für das „Neue Theater“, Vereins-Unterlagen des 1905 gegründeten „MGV Sängerlust Hellseifen“ und einiges mehr. Besondere Stücke waren die beiden (vermutlichen) Schützenfahnen aus der Kaiserzeit, die mit dem Kaiseradler und den Initialen FR versehen, wirkliche Prunkstücke darstellen. Der Verein wird die beiden Fahnen (Gebr.Ruckes), wie andere Stücke übrigens auch, ordnungsgemäß restaurieren lassen und irgendwann der Öffentlichkeit zugänglich machen. Insgesamt war es eine sehr interessante Veranstaltung, die den fachkundigen Anwesenden viel Spaß gemacht hat und die ganz sicher nicht die letzte dieser Art war. |
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Am 7.Mai
06 war es wieder soweit: Zu unserem 3."Frühschoppen" konnten wir 17 Personen
begrüßen, um nachzufragen "Wat es dat da ?". Von Druckspritzen, Schusterzangen und Bierwärmern über Lederhelme, Einrückhebel und Rödeleisen bis hin zu Bombensplittern, Schuhlöffeln, Karten, Zeichnungen, Tellern, Schildern und Besen war (fast) alles vertreten.
(Foto: G.Bäumer) |
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Was kam beim 2. Frühschoppen wieder zum Vorschein ?
Zum zweiten mal fragten wir "Wat es dat da ?" Und wieder war eine fast überwältigende Teilnahme am Termin zu verzeichnen. Über 20 Heimatfreunde brachten bekannte und auch unbekannte Dinge aus dem früheren Alltagsleben mit - jedes Stück in vielerlei Hinsicht wertvoll. Konrad Theis beispielsweise brachte einen "Sparstrumpf" mit und außerdem ein Gerät - offensichtlich zum Pressen von Metallrohren, der Einsatzzweck blieb ungeklärt.
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Weitere
Gegenstände, die in die Obhut des BGV gegeben wurden, waren u.a.:
Chapeau-Claque der Fa. Boquoi (R.Kölzer), "Ahnentafel" des Kirchenchores
"Cäcilia" (W.Böckling), "Duffelnsfurcher" (D.Czichy), Grabenhacke (N.Hartmann),
Wanderpokal der Betzdorfer Chöre und Gregor-Wolf-Medaille (K.-H.Mohr),
Plakette und Behälterboden von Patt & Dilthey (M.Krüger), sowie ein "Heuröbber"
und ein "Pannemesser" (W.Heer).
Besonders gefreut haben sich alle Anwesenden über die geschnitzte Holzfigur vom "MGV Flügelrad" (E.Müller, s. nebenstehendes Foto). Fazit: Wieder einmal ein voller Erfolg, "Wat es dat da ?" macht viel Freude und alle freuen sich schon auf den jeweils nächsten Termin. |
1. Frühschoppen ein großer Erfolg
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„Wat es dat da“ fragte erstmals der BGV in der
Hellerklause der Stadthalle und fast 30 Personen waren der Einladung gefolgt,
fragten, brachten zukünftige Ausstellungsstücke mit und beteiligten sich an
der Diskussion, um welche Sachen es sich handeln könnte. Der BGV hatte diesen Frühschoppen ins Leben gerufen, um einerseits allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu erkundigen, welche unbekannten Gegenstände hier und da auf dem Speicher oder im Keller schlummern, aber auch zu animieren, dem BGV die Gegenstände in die Obhut zu geben, um in einigen Jahren damit ein Museum auszustatten. |
![]() Foto: Eva-Maria Stettner |